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2009/04/14

Frostschäden an Steinmauern

Man kann Steinmauern ordentlich mauern, man kann aber auch Steinmauern einfach aufschichten. Wenn dann die Steinmauern nicht nur sich selbst halten müssen, sondern auch noch ein Beet mit Erde umfassen, dann ist es unausweichlich, dass irgendwann einzelne Teile dieser Steinmauern den Winter nicht ganz so überstehen, wie man es gern hätte: Sprich, jedes Jahr fallen mir wieder an einigen vereinzelten Stellen die schönen Steinmauern zusammen.

Wenn man nicht einen riesigen Aufwand mit dem Betonieren betreiben will (und das wirklich gründlich, weil der Frost in Zusammenarbeit mit dem gefrierenden Boden wirklich alles zerstört), dann muss man es einfach als gegeben hinnehmen.

Dieses Jahr sind meine Mauern an zwei Stellen eingebrochen (siehe Bilder).Wenn man erst mal ein bisschen Übung hat, geht es auch ganz schnell so eine Maueer wieder neu an den Schadstellen aufzuschichten. Am Anfang habe ich mich auch noch aufgeregt, jetzt nehme ich mir einfach für jeden der aufgeführten Schäden maximal 1 Stunde Zeit.

Dieses kleine Hügelbeet ist ca. 40 cm hoch. Oben blühen die Frühlingsblüher (Primeln). Sonst sieht es noch arg winterlich so Anfang April aus.

Hier ist das Bild eines Kräutergartens zu sehen. Höhe dieser Teilmauer ebenfalls so ca. 50 cm.









Beim ersten Bild wurden Kalksteine aus dem Elm-Vorland verwendet. Der Muschelkalk steht in der Region an. Seit alle Leute Steine sammeln, ist es gar nicht mehr so einfach, welche in Wald und Flur zu finden. Man kann sie natürlich auch kaufen, aber das ist dann nicht gerade billig. Welche Steine man verwendet ist eigentlich nicht so wichtig. Es ist nur für den eingenen Geschmack von Bedeutung und es muss eben zum restlichen Garten passen.

Beim zweiten Bild sind abgerundete Steine zu finden. Sie stammen aus dem Harzvorland und sind dort wohl eiszeitlich abgelagert. Es sind aber nicht die Steine aus Skandinavien, die durch die Gletscher antransportiert worden sind, sondern eben Steine aus dem Harz. Zu allen Steingruppen im Garten gibt es individuelle Geschichten.

Das Schöne an nicht fest gemauerten Steinmauern ist auch, dass in den Zwischenräumen noch Pflanzen wachsen können. Es sieht viel lebendiger aus, als eine ordentliche Mauer.

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