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2009/08/14

Ein grünes Gartentor: Hainbuchen machen es möglich

Der Eingang zu einem Grundstück kann auf verschiedene Weise gestaltet werden. Wenn er mit grünen Pflanzen angelegt wird, sieht alles gleich viel angenehmer und schöner aus. Es gibt natürlich wahnsinnig viele Möglichkeiten, wie man ein Eingang gestalten kann, und sicherlich eine ungewöhnliche Möglichkeit ist es, Hainbuchen zu einem Torbogen zu formen.
Ich persönlich bin davon ganz begeistert. Es hat in meinem Garten doch einige Schwierigkeiten gegeben, die Hainbuchen in der richtigen Form zu ziehen. Als ich vor Jahren die Hainbuchen an Ort und Stelle gepflanzt habe, musste ich feststellen das Hainbuchen nicht besonders biegsam sind. Die Hainbuchen waren bereits anderthalb (die Pflanze links) bis zweieinhalb (die Pflanze rechts) Meter hoch und besonders die große Pflanze sträubte sich ganz enorm gegen meine Versuche, sie zu biegen.

Ich versuchte es zunächst, beide Bäume mit einem kräftigen Draht in der Mitte zusammen zu binden. Das Ergebnis war nicht sehr berauschend. Die kleine Pflanze bog sich zu stark und die große Pflanze wollte einfach nicht so wie ich es wollte.

Letztendlich habe ich die kleine Pflanze mit einem starren alten Holzast stabilisiert und dann bei der Hainbuchen über kräftigen Draht in der Mitte zusammengebunden. So ganz gerade war es dann doch nicht, aber ich hatte die Intensität die ich in diese diesen Akt hinein stecken wollte, bereits aufgebraucht, und ich gab mich damit zufrieden. Der Torbogen sollte so sein, dass darunter ein Auto (ein Kleinwagen), noch hineinfahren konnte. Die Größe der Pflanzen hatte damals noch nicht ausgereicht, die Öffnung in der Mitte oben zu schließen. Natürlich sah es dadurch noch nicht so gut aus, wie heute.
auch jetzt bin ich zwar begeistert, aber immer noch nicht ganz zufrieden. Die Symmetrie ist noch nicht so wie ich sie gerne hätte. Man sieht deutlich, dass die stärkere Pflanze doch ihren Kopf durchgesetzt hat, und es dadurch eine Ausbuchtung nach außen gibt. Da aber nicht nur der Hauptast entscheidend ist, sondern auch die Seitentriebe mit die Form bestimmen, kann ich durch den nächsten Schnitt sicherlich noch einiges ausgleichen. Die Symmetrie wird dann ein wenig deutlicher zu erkennen sein. Mal sehen ob ich dann zufrieden bin?

Bisher hatte ich die Hainbuchen mit der Hand unter Zuhilfenahme der Rosenschere geschnitten. Das war relativ aufwändig, weil ich jeden einzelnen Zweig einzeln anfassen musste und dadurch hat es sehr sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Beim nächsten Schnitt werde ich eine elektrische Heckenschere nehmen. Dann wird es sicherlich schneller gehen.

Mich würde interessieren, ob vielleicht einer der Leute die meine Seite besuchen, auch eine ähnliche Begrünung mit Hainbuchen auf ihrem Grundstück gemacht haben?

Ich habe noch einen Tipp für eine möglichst schnelle Formung der Hainbuchen. Die Hainbuchen wachsen ziemlich schnell, wenn sie ausreichend Wasser bekommen (insbesondere nach der Pflanzung) und wenn man sie haben häufig schneidet. Das häufige schneiden bewirkt, dass die Pflanze ihre Kräfte in Richtung der Zweige lenkt, die wachsen dürfen.

Mich würde interessieren, ob vielleicht einer der Leute, die meine Seite besuchen, auch eine ähnliche Begrünung mit Hainbuchen auf ihrem Grundstück gemacht haben. Man kann ja auch, zum Beispiel, ein Hainbuchentor zwischen zwei Gartenteilen anlegen.

--> Ein Link zu der Seite http://www.garten-anders.de würde sehr helfen, das Tagebuch bekannter zu machen. Wenn Sie dazu die Möglichkeit haben, im voraus vielen Dank.
--> Wenn Sie einen eigenen Beitrag haben senden Sie diesen bitte einfach an: info@garten-anders.de

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