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2013/07/29

Formschnitt bei älteren Gehölzen


Der Formschnitt bei Gehölzen ist ´´in´´. Wenn man durch Einfamilienhaus Baugebiete geht ist dieser Trend unübersehbar. Neue vorbereitete geschnittene neue Gehölze gibt es inzwischen auch schon in großer Auswahl in der Gärtnere oder im Baumarkt. Wenn man aber im Garten schon ältere Bäume und Sträucher im Garten hat, kann man daraus unter Umständen auch noch diese mit einem Formschnitt versehen? Ja, das ist möglich. Hier ein Beispiel:

Dieser Wacholder wurde nachträglich in Form gebracht. Er hatte von sich aus die Gelegenheit zu wachsen wie er wollte. Nachdem er schon eine beachtliche Größe hatte wurde die Heckenschere angesetzt und die Form neu gestaltet.
Wenn man ältere Gehölze nimmt ist es am Anfang vor allem wichtig, sich den Bestand genau anzusehen. Welche Form hat er im Moment. Kann man diese Form ausnutzen und den gewünschten Zustand daraus schon ableiten?. Es ist wichtig, sich am bestehenden Bestand zu orientieren und nicht zu abwägige Formen erzeugen zu wollen, die nicht möglich sind oder für die es sehr viele Jahre brauchen würde.

Es wurde nicht versucht eine völlig neue Form zu erzeugen, sondern der Garteneigentümer hat sich auf das Vorhandene bezogen und da Rundungen geschaffen, wo schon die Zweige vorhanden waren. Dadurch ist ein Unikat entstanden, das kaum so nachzubilden wäre. Nicht schön ins Design passend ist die Mülltonne rechts. So etwas sollte man vermeiden. Der Unterwuchs ist mit Bodendeckern und zum großen Teil mit Efeu. So ist die ganze Komposition auch noch pflegeleicht.
 Außerdem finden die meisten Pflanzen es gar nicht so schon, wenn Ihnen 90% der derzeitigen Krone weggeschnitten werden. Lesen Sie zunächst einmal nach, wie schnittempfindlich und Regenerationsfähig Ihr Gartenstrauch ist. Manche Arten vertragen gar keinen großartigen Schnitt.
Jede Seite bietet einen anderen Eindruck.
 Bei vielen Koniferen kann man auch nicht das gesamte Grün zurückschneiden, weil sie sich aus dem Holz nicht mehr regenerieren. Es muss zum Beispiel bei Kiefern immer etwas vom grünen Trieb mit Nadeln bestehen bleiben. Besser geeignert sind z.B. alle Heckenpflanzen, die sehr stark regenerationsfähig sind.
Die Wirkung ist ein bisschen wie gedrungene Schirmkiefern in den Mittelmeerländern. Unter dem Wacholder sollte mit Kalk gedüngt werden, damit der Boden nicht zu sauer wird und auch noch etwas anderes wächst.

Besser geeignet bei den älteren Gehölzen für den Formschnitt sind auch die nicht so üppig wachsenden Arten. Dann muss man nicht so häufig die Heckenschere ansetzen um die Form zu halten.



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