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2014/12/31

Unbearbeitete Natursteine als Grundstücksbegrenzung und Dekoration


Eine Grundstücksbegrenzung aus wenig oder kaum bearbeiteten Natursteinen war schon immer außergewöhnlich und ist auch gegenwärtig zeitlos, weil es keinem Trend folgt. Aufgezeigt sind in den Fotos einige sehr unterschiedliche Beispiele und Tipps für die Anlage. Hier nicht der aktuellen Mode zu folgen halte ich für sehr wichtig.


Findlinge bis 20 /30 cm sind gerade noch von einer Einzelperson zu tragen oder bis zum Auto zu rollen. Zum Einladen empfiehlt es sich ein längeres stabiles Brett zum hochrollen dabei zu haben. Eine Grundstücksbegrenzung in dieser Art ist einfach von jedem selbst zu erstellen. Es ist vor allem die Optik die abhält den Garten zu betreten. Hunde halten sich nicht unbedingt daran.
 
Man kann Steine selber suchen gehen und einmal durch Wälder und Felder streifen oder auch z.T. tief in die Geldbörse greifen, um das gewünschte zu bekommen. Selbst suchen hat auf jeden Fall seine eigenen Reize und man kann sich dem Vergnügen unter Umständen Jahre widmen. Warum nicht mit Gesundheit und Bewegung, eben dem Wandern und Suchen verbinden?
 
Nicht so schön ist hier die Kombination mit den verschiedenen Beton und Naturssteinen. Auf die Granitpalisaden hätte man lieber verzichten sollen. Es wird so etwas zu viel. Bei Granitpalisaden sollte man sowieso vorsichtig sein. Es ist einfach im Moment zu sehr ein Modestein. In 15 Jahren wird man sich daran genauso wie an Waschbetonplatten satt gesehen haben. Und dann dauert es wieder 30 Jahre, bis man diese Steinart in Palisadenform wieder schön finden kann.
 Im Norden kann man Findlinge finden, überall wo die Gletscher über das Land gegangen sind. In den Mittelgebirgsregionen die wenig abgerundeten freigepflügten herausgewitterten Steine. Man braucht schon einige Zeit, bis man einen Blick dafür entwickelt und die richtigen Regionen findet.


Bruchstein (hier vermutlich Sandstein) Diese Steine sind auf jeden Fall nicht selber gesucht, sondern gekauft. Diese Größe in der Einheitlichkeit findet man nicht einfach so. Es sieht auf jeden Fall gut aus. Sie sind recht einfach geschichtet. Das kann auf jeden Fall jeder. Ausgeglichen wird mit dieser kleinen Geländermauer auch gleich ein kleiner Höhenunterschied zwischen den Grundstücken
 


Ein großer und ein kleiner Findling grenzen neben den hübschen immergrünen Blumenkübeln mit Bambus die Einfahrt vom öffentlichen Straßenbereich ab


Eine Einfach Reihe von Natursteinen, ebenfalls gekauft und nicht selbst gesucht dienen einerseits als optische Abgrenzung, andererseits halten Sie auch die Erde und den Rindenmulch auf dem Grundstück, einfach und schön. Wenn man Steine selber sucht wird es ungleichmäßiger aber eben auch schön, oder vielleicht sogar noch schöner.



Mit nur wenigen Steinen kann man anfangen oder es auch so lassen. Sofern man sich entscheidet, immer mal wieder einen Stein mit zu bringen fällt es nicht als unfertig auf. Mir selbst hat es als Kind wunderbar gefallen, dass meine Eltern aus jedem Urlaub mindestens einen Stein im Koffer mitgeschleppt haben, den wir dann im Garten dekoriert haben. An jedem Stein hängt dann eine Erinnerung an schöne Tage.


Hübsch bepflanzt und mit Rindenmulch wird aus dem Ganzen dann auch ein Pflegeleichtes Beet. Wenn man sich für Natursteine als Grundstücksbegrenzung entscheidet sollte man sich aber bewusst sein, dass die Pflege des Randbereiches zwischen den Ritzen z.T. auch aufwändig sein kann.
 
 
Ein Link zu der Seite http://www.garten-anders.com würde sehr helfen, das Tagebuch bekannter zu machen. Wenn Sie dazu die Möglichkeit haben, im voraus vielen Dank.

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