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2013/02/28

Immer wieder Kugelschnitt


Die Auswahl von Pflanzen mit runder beziehungsweise kugelförmiger Krone oder kugelförmigen Wuchs ist wirklich sehr vielfältig. Es gibt Kugeln in den verschiedensten Formschnitten. Die beliebtesten ist und bleibt wohl die Form einer Kugel für Gehölze.. Am günstigsten sind dabei die kleinen Jungpflanzen. Sehr langsam wachsende Pflanzen sind natürlich am teuersten, aber oft auch am einfachsten in der Pflege. Sie müssen eben einfach viel seltener geschnitten werden.

 

Vorteile von Formgehölzen in Kugelform. Formgehölze geben dem Garten Akzente. Sie haben auch einen ganz entscheidenden weiteren Vorteil: im Kontrast zu den frei wachsenden Pflanzen, die teilweise doch sehr groß werden können, benötigen Sie nur sehr wenig Platz. Wenig Platz brauchen sie nicht nur wegen der kompakten Wuchsform, sondern auch weil sie selbst Einfluss darauf haben, wie groß sie die Pflanzen werden lassen. Einfach nur schneiden, könnte man sagen. Suchen Sie sich die Größe ihres Kugelbuchs aus.

Nachteile von Formgehölzen. Formgehölze müssen  gepflegt werden. Das ist wohl der entscheidende Nachteil überhaupt. Sie müssen mindestens einmal im Jahr mit der Heckenschere, mit der Akkuscheren, oder mit der Handschere ihren Kugelbox oder was auch immer wieder in die richtige Form bringen. Wenn sie schnell wüchsige Sträucher, wie zum Beispiel Weiden, ein kugelförmiges Aussehen geben, müssen sie sogar mehrmals im Jahr die Form wiederherstellen. Gärtner, die das nicht schaffen, sollten lieber Abstand von Formgehölzen nehmen.


Standorte. . Buchsbaum kann man nicht nur in den Garten pflanzen, sondern sie entfalten auch eine sehr schöne Wirkung im großen Töpfen, die man dann wieder an unterschiedlichen Stellen und auch wechselnd platzieren kann. Buchsbaumkugeln sind somit geeignet für: Hauseingänge, Einfahrten, Sockel von Garteneingangstoren, Rasenflächen, als Dekoration für den Gemüsegarten (z.B. im Herbst, wenn alles abgeerntet ist und auch für die Terrasse und den Balkon. Der größte Feind von Buchsbäumen in Töpfen ist im übrigen die Trockenheit. Wenn ihr Buchsbaum  gelb wird ist er schon lange tot. Deshalb bitte immer einen Unter Buchsbäumen und anderen Gehölzen in Töpfen und kräftig gießen; zu viel kann nicht schaden, sofern der Topf einen Ablauf hat.


Nadelbäume in Kugel Form. Es gibt einige Nadelgehölze, die bereits von Natur aus eine relativ kugelige Wuchsform haben. Sie benötigen deshalb weniger Schnittaufwand. Einige Nadelbäume sind als junge Pflanzen rund, verändern sich aber im Laufe des Wachstums und wachsen später im Alter in die Höhe. Zum Beispiel der kleine Lebensbaum (Thuja occidentalis danica) hat eine Flachkugel in Form. Der Lebensbaum Recurva Nana ist im Jugendzustand kugelig und erst später im Alter entwickelt er eine Kegelform. Nadelbäume bieten neben der Kugelform auch andere natürliche Wuchsformen, wie zum Beispiel die Säulenform oder die flache Teppichform und auch Kegelformen. Der Vorteil von Nadelgehölzen in Kugelform ist genauso wie beim Buchsbaum, dass sie das ganze Jahr über grün sind. Man hat also auch im Winter etwas von der angenehmen Wirkung.


Laubbäume in Kugel Form. Ebenso manche Laubbäume wachsen natürlich in einer angenäherter Kugelform. Allerdings muss man immer berücksichtigen, dass im Winter natürlich das Laub abfällt und die dekorative Wirkung nachlässt. Hier nun einige wirklich schöne Laubbäume, die bereits von Natur aus eine besondere Wuchsform haben:

Kugel-Robinie (Robinia pseudoacacia ‘Umbraculifera‘)Die Kugel-Robinie (oder auch genannt: Kugel-Akazie) bildet eine sehr auffällige, runde Krone, die im älteren Zustand etwas flacher wird und auch mehr ausgebreitet ist. Mithilfe von  kräftigem Rückschnitt ist man jedoch in der Lage die Kugelform beizubehalten. Dieser niedrige Baum hat dünne, meistens auch dicht verzweigte Äste und hellgrüne sehr feine gefiederte Blätter, die ihm eine leicht südliches Aussehen verleihen.

Kugel-Ahorn (Acer platanoides ‘Globosum‘) Der kugelige Ahorn hat dagegen die für den Ahorn typischen spitz gelappten Ahornblätter. Im Frühjahr beim Austrieb sind die Blätter bronzefarben, dann im Sommer während der Hauptwachstumszeit kräftig grün und im Herbst leuchtend goldgelb. Dieser Wechsel ist ein wirklich schönes Schauspiel und macht es doch vergessen, dass er im Winter ohne Blätter dasteht.



Kugel-Trompetenbaum (Catalapa bignonioides ‘Nana‘)Der Kugel-Trompetenbaums hat  mehr oder weniger herzförmigen Blätter. Sie sind bis etwa 15 cm groß und ähneln kleinen Elefantenohren. Im Herbst verfärben sich die Blätter des Kugeltrompetenbaums hellgelb.

Kugel-Steppenkirsche (Prunus fruticosa ‘Globosa‘) Auch diese Kirsche hat von Natur aus eine etwa kugelförmige Krone. Die Kugel-Steppenkirsche beeindruckt im zeitigen Frühjahr mit vielen kleinen, hübschen weißen Blüten, aus denen sich später winzige rote Kirschen entwickeln. Diese kann man auch essen, sie sind allerdings sehr sauer. Die Blätter der Kugel-Steppenkirsch sind glänzend dunkelgrün und färben sich im Herbst leuchtend gelb-orange. Steppenkirschen sind nicht nur die ideale Bepflanzung für Gärten mit vielen Formgehölzen , sondern auch für solche Gärten, in denen der Platz ein knappes Gut ist.

Alle diese Gehölze sind sommergrüne kleine Bäume, die sich zum Beispiel gut für Vorgärten, ein schmales Beet oder auch das Anpflanzen in Hausnähe eignen. 


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2013/01/31

Eine Laterne als Dekoration auf einem Baumstumpf


 
Die Auswahl an Dekorationen für den Garten ist heutzutage immens. Vieles ist kitschig und man muss schon sehr aufpassen, nicht geschmacklose Dinge in den Garten zu stellen. Auch die Kombination der Dekorationsgegenstände ist sehr wichtig. Zwei oder mehrere an sich schöne Dinge miteinander kombiniert aber in unterschiedlichem Stil können ihre Schönheit und Eignung extrem negativ beeinflussen. Wenn Dinge nicht oder nicht besonders zueinander passen sollten sie schon weit auseinander stehen und nicht gleichzeitig im Blickfeld sein.

Nicht mit dem Hintergrund Wege zu beleuchten sondern um stimmungsvolle Ecken und Blickorte zu schaffen, sind Laternen im alten Stil wirklich eine gelungene Bereicherung für den Garten.

Besonders die Wirkung in der Nacht wird unterschätzt. Eine Gartenlaterne, insbesondere, wenn mit Kerzenlicht erhellt wird, taucht einen enorm großen Gartenbereich in ein angenehmes gelbes immer leicht flackerndes Licht und schaffte ein wohliges Gefühl, sei es beim Blick aus dem Haus, sei es, wenn man des Abends im Garten sitzt oder im Bereich des Hauseingangs für Besucher. Wetterfest sollte die Laterne natürlich sein.


Bauplan

Der Bauplan bzw. das Aussehen ist im Prinzip seit Jahrhunderten gleich. Laternen haben auch nichts an ihrer soliden Schönheit eingebüßt. Es hat schon viele Moden gegeben, aber im Endeffekt ist man immer wieder beim Ursprünglichen: Einfach quadratisch, mit diagonalen Querstreben.

Materialbeschaffenheit

Das hier fotografierte Exemplar ist aus einfachem Eisen, verzinkt. Gekauft für ca. 10 Euro. Die Qualität ist so gut, dass es auch nach Jahren keinen Rost gibt. Als Leuchtkörper dient eine einfach Kerze. Wenn man eine Stumpenkerze nimmt hält es auch für viele Stunden. Besonders in der Dämmerung und in den Abendstunden bewirkt eine derartige Beleuchtung mit einer Gartenlaterneein wunderbares warmes Licht und verschafft einem Gartenbereich eine besondere Ausdruckskraft.

Baumstumpf als Dekorationselement

In diesem Fall steht die Gartenlaterne auf einer abgesägten Birke. Die Birke musste gefällt werden, weil sie eigentlich von allein auf unserem Hof gekeimt ist und nun nach ein paar Jahren wirklich zu groß wurde. Auf nicht am Boden abgesägten Baumstümpfen kann man natürlich so alles mögliche stellen. Wenn man einen Baum im Garten hat, der zu groß geworden ist, kann man ihn immer etwas höher absägen und diesen Baumstumpf dann für alles mögliche als Sockel benutzen: Noch größere Laternen, Futterhäuschen im Herbst und Winter, Blumenschalen, Gartenzwerge, Statuen, Kunstgegenstände oder was auch immer. Baumstümpfe so noch zu nutzen hat auch den Vorteil, dass man die Stumpfe nicht ausgraben muss und nach ein paar Jahren die Wurzeln durch verrotten von ganz allein verschwinden. Außerdem kann man die Reize eines Baumstumpfes auch nutzen. Ordnungsliebende haben einen Grund vor sich selbst und den Nachbarn, Freunden und Verwandten, warum sie diese nicht ausgegraben haben.


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2012/12/30

Winterdekoration aus dem eigenen Garten

Viele Bäume und Sträucher zeigen im Herbst erst nach dem Blattfall ihre besonderen Auffälligkeiten.  Insbesondere die Färbung der Rinde und Rindenbesonderheiten können wunderbar als Winterdekration benutzt werden. Winterdekoration steht im Kontrast zur Weihnachtsdekoration, Vorgarten oder Hauseingang. Der entscheidende Unterschied: Die Winterdekorationen können den ganzen Winter über stehen bleiben, während die Weihnachtsdekoration noch wieder entfernt werden muss und man sich etwas Neues ausdenken muss.



Besonders empfehlenswert sind Zweige mit roter Rinde. Die Auswahl ist gar nicht so klein. Einige weiterere Vorteile von Zweigen zur Dekoration:  Kostenlos im Garten vorhanden. Man muss nur hinschauen und abschneiden. Ganz entscheiden ist auch, dass es so einfach ist. Das kann jeder.

Rote Zweige findet man bei:

Cornus alba Elegantissima, Cornus alba Sibirica und zum Beispiel Acer palmatum Sangokaku

Cornus alba Sibirica Ebenfalls mit schöner roter Färbung: die Sorten Spaethii und Elegantissima

Cornus stolonifera Kelse – intensiv rot gefärbte  Zweige – jährlicher Rückschnitt erforderlich

 Tipp: Buntes Gehölz für ein Gesteck kann man auch bei einem Spaziergang am Feldrand schneiden.



Auffällige grüne Rinde bzw. Zweige


Kerria japonica – frischgrüne Triebe

Euonymus alatus


Acer pensylvaticum sowie Acer rufinerve – grüne Rinde mit weißlichen Streifen

Cytisus scoparius und Hybriden – hat dunkelgrüne Triebe

Euonymus in Arten – grüne Zweige; zum Teil mit ausgeprägten Korkleisten


Rot-braune Borke

Pinus sylvestris

Taxodium distichum

Betula nigra und



Winterdekoration mit weißer Rinde

Betula jacquemontii

Betula ermanii – weiß, fein abschälend

Betula jacquemontii – schimmernd weiß, papierartig abschälend

Betula papyrifera – schimmert cremeweiß,  ringförmig anschälend, quergestreift, dadurch in weißlichen und lachsfarbenen Tönungen variierend



Bäume und Bodendecker mit interessanter rot-bräunlicher Rinde

Pinus sylvestris - braun-rot-graue Borke – längsrissig

Taxodium distichum - rot-braune Borke - abschälend

Acer griseum – zimtrote Rinde, in Rindenfetzen abschilfernd

Prunus serrula – glänzend rote Rinde,

Stephanandra incisa Crispa – rot bräunliche Zweige



Gelbe Zweige oder Rinde

Cornus stolonifera Flaviramea – gelbliche Zweige, besonders bei den 2- bis 4-jährigen Trieben

Salix alba Tristis hat leuchtend gelb bis gelbgrüne Äste

Hydrangea quercifolia - gelbbraune Rinde, in Rindenstücken abschilfernd

abblätternd zum Beispiel beiAcer griseum, Betula nigra sowie Parrotia persica


Andere Auffälligkeiten an Zweigen und Rinde von Sträuchern und Bäumen:


mit Stacheln oder Dornen zum Scbhutz vor Feinden bei Gleditsia triacanthos



Betula pendula – weiß mit schwarzen Rissen, im Alter oftmals mit schwarzer Borke


Linde mit locker überhängender Wuchsform, im Winter korallenrot gefärbte Zweige bei Tilia platyphyllos Rubra

Acer palmatum Sangokaku oder Acer palmatum Winter Fire zeigen besonders auffällig eine Färbung an den 2- bis 4-jährigen Zweigen

gedrehte Zweige und besondere Formen bei den Zweigen von Salix matsudana `Tortuosa´ oder Salix sachalinensis `Sekka´

Ein weiterer Tipp für die Winterdekoration:

Alle Sträucher und Bäume kann man im mit einem kräftigen Rückschnitt zur Neubildung von buten Trieben anregen. Die frischen Zweige zeigen dann im folgenden Frühjahr ihre auffällige Rindenfarbe. Winterdekoration kann man also schon im Frühjahr vorbereiten und dann von den Sträuchern jährlich die Dekoration für die sonst leeren Blumenkübel holen.



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2012/11/29

10 (Garten)Arbeitstipps für den November

Man merkt es, kein bisschen Sommer liegt mehr in der Luft. Des Öfteren friert es nachts und die Blätter sind fast alle von den Bäumen. Es gibt im Garten so gut wie keine Blüten mehr, vielleicht findet man noch ein paar Herbstastern oder die Heideblüte, die man nach den Sommerblumen In die Blumenkübel gepflanzt hat. Trotzdem gibt es einiges zu tun. Vor allem ist es das Aufräumen, was jetzt ansteht der rasen muss zum letzten Mal gewesen werden. Als Hobbygärtner hat man auch im November eine ganze Menge zu tun, damit der Garten der vorbereitet ist.



1. Alle Kübel ins Haus

Spätestens jetzt müssen die nicht winterharten Pflanzen zurück geschnitten und an frostfreie Plätze gebracht werden. In den immer häufigeren kalten Nächten können sonst die Pflanzen sehr stark in Mitleidenschaft gezogen werden bzw. absterben. Bei den Kübelpflanzen muss alles defekte abgeschnitten, zu groß gewordenes gekürzt werden. Die Erde in den Blumenkübeln sollte nicht zu nass sein, damit es nicht zu Folgeschäden an den Wurzeln kommt. Die meisten Pflanzen benötigen auch im Winter Licht, so dass sie zumindest in die Nähe von einem Kellerfenster stellen sollte. Viele Sorten, wie zum Beispiel die Fuchsien und die Canna verlieren im Winter alle Blätter, so dass man sie auch an völlig dunklen Stellen überwintern kann.



warten auf den Umzug ins Haus



2. Letztes Mal Rasen mähen

Nun ist es notwendig, auch den Rasen ein letztes Mal zu mähen. Es sollte nicht zu kurz sein, damit er nicht so stark unter dem Bodenfrost leidet. Sofern durch den Rasenmäher das Laub nicht zerkleinert wird, muss es vom Rasen mähen entfernt werden. Wenn der Rasen über längere Zeit völlig von Laub bedeckt ist, stirbt er ab und es kommt zur Schimmelbildung.

Rasen zu lang


3. Gartengeräte winterfest machen

Als zuverlässiger Gärtner sollte man sich auch um den Rasenmäher selbst kümmern und ihn nach dem letzten Mähen gründlich sauber reinigen und auch ölen, damit es nicht zur Rostbildung kommt. Das gilt im übrigen auch für alle anderen Gartengeräte, die man im trockenen und eingefettet oder eingeölt lagern sollte. Jetzt ist auch Zeit, eine Bestandsaufnahme bei den Gartengeräte zumachen und Reparaturen an ihnen auszuführen oder defekte Gartenwerkzeuge auszutauschen. Wenn es im Frühjahr wieder losgeht mit der Gartenarbeit, ist meistens keine Zeit mehr dazu vorhanden.

funktionstüchtig!


4. Stauden abschneiden, Unkräuter entfernen

Fast alle Stauden sind jetzt abgestorben. Zumindest oberirdisch man kann also alles gründlich abschneiden. Das sollte man auch deshalb tun, weil man im Frühjahr meistens kaum die Zeit dazu hat.

Wenn man allerdings etwas für die Tierwelt tun will, dann lässt man die oberirdischen Teile der Stauden noch bis zum Frühjahr stehen und schneidet sie es dann ab. In den Samenständen findet noch so manches Tier Nahrung und die trockenen Teile der Pflanzen dienen als Überwinterungsort für viele Insekten.

Winterunkräuter sind im Winter noch wachsende Unkräuter. Dazu zählen z.B. Miere und Löwenzahn. Miere nicht in den Komposthaufen geben, weil sie sich so vermehren und über die gesamte Fläche verteilt werden.

Phlox - soll noch Samen werfen


5. Winterschutz

Wenn sie neue Pflanzen im Herbst eingesetzt haben, so ist es ganz sinnvoll jetzt im ersten Winter diese Pflanzen mit einem Winterschutz zu versehen. Möglich ist es zum Beispiel, wenn sie diese Pflanzen anhäufeln. Auch eine dicke Schicht mit Laub schützt vor der Kälte des Winters. Diese Maßnahme ist besonders gut für Rosen, die sehr starke Kahlfröste nicht so gern mögen. Sie sollten vielleicht auch darüber nachdenken, welche ihrer Pflanzen in den letzten Jahren besonders kälteempfindlich waren und diese mit einem Winterschutz versehen.

Vogelmiere - Winterunkraut


6. Letzte Chance für Blumenzwiebeln

Es ist immer noch Zeit Blumenzwiebeln zu pflanzen. Sofern der Boden noch nicht zugefroren ist können noch bis Ende November Blumenzwiebeln gepflanzt werden

unverzichtbares Arbeitsgerät


7. Umpflanzen von Obstgehölzen

Obstbäume kann man im übrigen auch jetzt noch umpflanzen, das gilt zumindest für die meisten Obstsorten wie zum Beispiel Äpfel, Birnen, Kirschen. Einige wenige Obstsorten, wie zum Beispiel Pfirsiche und Aprikosen sollten jedoch im November nicht mehr einen neuen Standort erhalten. Für diese Pflanzenarten ist es besser, wenn sie im Frühjahr umgepflanzt werden. Stachelbeeren und Johannisbeeren können auch jetzt noch zurückgeschnitten werden. Die alten Triebe können entfernt und so die Pflanze ausgelichtet werden, damit es im nächsten Jahr größere Früchte gibt.. Äpfel, Birnen und Quitten können sie auch jetzt noch schneiden, wenn die Baumkronen nicht optimal gewachsen ist oder befinden sich zu viele Seitentriebe in den Bäumen. Bei Pflaumen und Kirschen ist ein Auslichten hach dem Blattfall in der Übergangszeit zum Winter nicht mehr anzuraten. Sie sind empfindlich gegenüber eindringenden Krankheitskeimen an den Schnittstellen.



8. Boden auf den Winter vorbereiten

Der Gartenboden sollte richtig auf den Frost, die Trockenheit und raue wechselhafte Wetter vorbereitet werden. Wenn die Ernte vorbei ist, ist der nackte Boden schutzlos dem Wetter ausgeliefert. Sofern man einen schweren Boden im Garten hat, empfiehlt sich ein Umgraben bei schweren Böden. Bei mittelschweren und leichten Böden reicht ein auflockern völlig aus. Sehr sinnvoll ist ein Schutz für den nackten Boden durch eine mitteldicke Humusschicht, die man aus Laub, Rinde und auch aus Stroh herstellen kann. Diese Pflanzenreste sollten allerdings schon leicht verrottet sein, damit sie nicht durch die Gegend fliegen.

Bodenschutz


9. Immer noch Gemüse ernten

Auch der Gemüsegarten erfordert jetzt noch unsere Aufmerksamkeit. Einige Gemüsesorten werden jetzt geerntet. Die Gemüsesorten, von denen man in die unterirdischen Bereiche erntet (Wurzeln und Knollen), sollten noch vor dem ersten vollständigen Tagfrost ins Haus geholt werden. Dazu zählen zum Beispiel Mohrrüben und Rüben. Im Gemüsegarten verbleiben können weiterhin noch Rosenkohl und Grünkohl. Diese Gemüsesorten vertragen leichten Frost. Grünkohl wird ja erst richtig schmackhaft, er wenn er mindestens einmal kräftig Frost abbekommen hat.



10. Pflanzenreste kompostieren oder Schreddern

Es ist empfehlenswert die vielen Blätter und Staudenreste zu kompostieren. Zweige und etwas dickere Äste kann man sehr gut häckseln bzw. schreddern. Entweder gibt man dann in das Schreddermaterial auch auf den Kompost oder man verteilt es als Winterschutz oder als Dünger direkt an Ort und Stelle aus. Faule Früchte sollte man aus Bäumen entfernen, damit sie nicht als Herd für Krankheitserreger für den neuen Fruchtbesatz im nächsten Jahr dient.



Die Schwierigkeit des Anfangens.

Wenn man das alles machen will, hat man eine Menge zu tun. Man sollte sich nicht von der relativen Kälte abhalten lassen. Natürlich wird es immer kälter, feuchter und unangenehmer draußen. Sofern es frostfrei ist sollte man sich nicht abhalten lassen. Man muss man sich nur etwas wärmer anziehen und wenn man sich dann aufgerafft hat, macht es auch Spaß. Man sollte immer daran denken, dass es noch viel kälter wird, womöglich wochenlang tiefer Schnee liegt und es dann so gut wie unmöglich ist, etwas im Garten zu machen.



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2012/10/31

Welche Vorteile hat der Herbst für den Gartenbesitzer?

Irgendwo hat der Herbst für den Gartenfreund auch richtige Vorteile. Ich fange erst dieses Jahr an, diese Vorteile auch bewusst zu genießen. Und da wären nun die angehnehmen Seiten:

1. Endlich kann man den Garten lockerer sehen: Nach einem üppigen Gartenjahr mit viel Freude aber auch viel Aufwand, kann man endlich alles etwas schleifen lassen. Es wächst einfach nicht mehr. Der Rasen muss vielleicht noch zum letzten Mal gemäht werden. Ja, das Laub wird immer mehr und wenn man es nicht kompostiert hat man doch viel mit der Entsorgung zu tun. Je nach den Witterungsverhältnissen und Baumarten dauert es auch Wochen, bis alles abgefallen ist. Aber dann ist schluss mit Bioabfällen

2. Unkraut macht man weg und es dauert ewig, bis ein paar Halmewieder nachwachsen. Es ist einfach lässig, wenn man es mit dem Arbeitsaufwand aus dem Sommer vergleicht. Da sah es doch nach 2 Wochen schon wieder wild aus und man hat mit einer gewissen Verzweiflung wieder von vorn angefangen (oder es aufgegeben).

3. Endlich kann man nach dem ersten Frost die Zwiebeln und Knollen von Dahlien, Fresien, Wunderblume, etc. und Knollen ausgraben, die Sommerblüher entfernen und Stauden abscbhneiden. Meine Sommerblumen sehen alle jetzt nur noch traurig aus. Vor so wenigen Tagen hat doch alles noch geblüht. Ich selbst hatte eine absolute Hemmungdagegen, die Blütenpracht abzuschneiden. Dazu die Bilder, eine Momentaufnahme.

Zwei Tage nach dem ersten Frost hängen die Dahlien nur noch so. Sie haben jetzt irgenwie ihren eigenen Reiz. Irgendwo sehen sie klasse aus, es ist bar nur ein kurzer Übergangszustand. Auf jeden Fall fällt es mir jetzt nicht mehr schwer, die Knollen aus der Erde zu holen. Vor wenigen Tagen hatten die Pflanzen noch fast ihren Blütenhöhepunkt.

Dahlie zwei Tage nach dem Frost. Schnell ab in den Keller bis zum nächsten Frühjahr.
4. Was ich auch noch als absout angenehm empfinde ist, dass das viele Gießen im Garten wegfällt. Es bleibt viel mehr Zeit für alles, was man im Sommer nicht geschafft hat.

5. Nun folgen jetzt 5-6 Monate, in denen uns die Zeit gegeben wird, wieder ganz langsam das Verlangen nach Garten aufzubauen. Das geht überigens den meisten Leuten so, denn plötzlich im März, wenn die Temperatungen steigen, die Sonne wärmt, dann juckt es den Leuten wieder in den Fingern. Man sucht nach Informationen, kauft sich Zwiebeln, Saatgut, liest Bücher und schaut z.B. in meinem Blog mindestens 5x mehr nach Informationen zu Gartenthemen, als es jetzt der Fall ist.

Falls ich noch Vorteile vergessen habe, bitte kurz in den Kommentar schreiben.


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