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2015/07/30

So kann ein Außenwasserhahn im Garten auch aussehen


Ein Außenwasserhahn mit Edelstahloptik oder in altem Design, das kann sehr schön sein. Aber es muss nicht sein. Teure Designmodelle bei den Wasserhähnen gibt es in großer Auswahl und bei den Preisen muss man es sich leisten können und wollen.
Die Alternative ist sind Außenwasserhähne Marke Eigenbau. Hier ist ein wunderschönes Beispiel.
 
 
Wasserhahn versteckt in einer Skulptur
Mulitfunktional  Diese Wasserzapfsäule beinhaltet gleich noch einen Wasserabstellhahn im Bodenbereich, damit es im Winter zu keinen Frostschäden kommt. Er ist ausgesprochen dekorativ und kein anderer hat ihn.
Das Außergewöhnliche ist auch, dass dieser Wasserhahn nicht als solcher zu erkennen ist. Er kann mitten im Rasen stehen oder auch einer anderen praktischen zentralen Stelle im Garten, eben da, wo man ihn braucht. 
Wenn man es benötigt kann man auch gleich in einer Klappe noch den Gartenschlauch unterbringen. Man macht dann einfach die Klappe zu und der Gartenschlauch ist nicht mehr zu sehen.
Seitenansicht zeigt die einfache Konstruktion
Bauweise  Hier in der Seitenansicht erkennt man, wie einfach die Konstruktion ist. Zentrales Element sind zwei einfache Bohlen, die nach unten hin breiter  werden. An die Stirnseiten setzt man überlappende Holzbretter, die man teilweise als Klappen konstruieren kann, um den Gartenschlauch oder sonstiges kleine Gartengerät unterbringen kann, was man immer wieder im Garten benötigt und immer griffbereit haben möchte. Als Dach dient eine alte Holzkumme. Man kann aber auch ein halbiertes Stück eines Baumstamms sein. Wer will legt dort eine Ablage an oder schafft den Platz für einen Blumenkübel.
 
Wasserhahn und Wasserabsperrhahn im Boden sind nicht sofort erkennbar
 Fazit  Diese Wasserzapfsäule ist einfach selbst zu bauen, sieht dekorativ aus, optisch nicht als Wasserhahn zu erkennen, multifunktional und preiswert in der Erstellung.

 
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2015/06/30

Mehrere Regentonnen gleichzeitig mit Regenwasser befüllen




Wie füllt man mehrere Regentonnen mit Regenwasser auf? Dazu haben sich schon viele Leute Gedanken gemacht. Es gibt ein paar wenige meist in der Erstellung aufwendige und teure Möglichkeiten des Wasserspeicherns.  Eine neue Sparmethode ist hier in den Bildern dargestellt.

Direkt an den Auslauf der Dachrinne wurden kurze Rohrstücke angesetzt. Es ist mehr ein Zufallsprodukt, weil die alten Rohrstücke bei Modernisierungsarbeiten angefallen sind. Die kurzen Rohstücke sind weiterhin drehbar und der Auslauf kann durch die vielen einzelnen Stücke in der Position vielfältig verändert werden.
Bisher habe ich das eine Rohrstück einfach von der einen Tonne und dann wieder über die andere Tonne gedreht. Bei meinen Gedanken, beide Tonnen gleichzeitig zu bedienen bin ich dann auf den zweiten Auslauf gekommen. Der kann ganz praktisch so gedreht und verlängert werden, dass er über der zweiten Regentonne seinen Wasserauslauf hat.
Je nachdem, wie groß oder klein oder wie voll die jeweilige Tonne ist, kann der Auslauf etwas angehoben oder abgesenkt werden. Dadurch werden die Regentonnen bei Regen optimal gefüllt. Mit der Zeit bekommt man auch ein Gefühl dafür.
 Wenn der Bedarf besteht, kann man auch noch mehr Regentonnen in das System einbeziehen.
 
Ästhetisch ist es nun nicht unbedingt, aber enorm praktisch. Insbesondere wenn Wassermangel im Garten besteht, man keinen direkten Zugang zum Wasser hat oder einfach Wasser sparen will.

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2015/05/30

Ursprüngliche Naturzäune in Usbekistan

Warum soll man sich die urspünglichen Naturzäune und Flechtzäune in Usbekistan nicht zum Vorbild nehmen? Ideen für den eigenen ungewöhnlichen Gartenzaun können nie schaden. Hier eine Reihe von Bildern mit unterschiedlichen Möglichkeiten, wie man es machen könnte.

 
Simpelste Form einer Abgrenzung  Die einfachste Form eines Zaunes ist ein wirres Geäst, das aufeinander geworfen wird. Es verhindert, dass die Schafe ausbrechen und das größere größere Tiere auf die Weide gelangen können. Ähnlichkeiten mit einer Benjeshecke sind gegeben.

 
Materialien Verwendung findet einfach Geäst. Hier ist der Zaun besonders dicht. Die Weiden werden durch Entfernen kleiner Bäume und Büsche auch frei von höherem Bewuchs gehalten. Im eigenen Garten hat man auch immer jede Menge Strauch und Baumschnitt, den man so nicht zu entsorgen braucht. Man kann allen groben Gartenabfall, der nicht auf den Kompost geworfen werden kann, weil er zu lange zum vergehen braucht, einfach in einen Zaun einbauen. Auf diese Weise bleibt im Garten kein Abfall übrig.

 
Dichte der Barriere Wie dicht man den Zaun macht, hängt von der Menge der Materialien ab, die man hat. In einen kleinen Garten fällt normalerweise nicht so viel an, wie hier zu sehen.

 
Ausgangsbasis kann der eigene Gartenzaun sein  Hier auf dem Foto sieht man einen simplen Drahtzaun, der die Grundlage für einen Flechtzaun war. Möglicherweise hat man selbst auch einen nicht gewünschten Zaun, den man vielleicht verbessern oder natürlicher gestalten kann. Die folgenden Bilder zeigen, wie man das machen kann: Einflechten von Ästen, Zeigen und verwenden von dickeren Stämmen.

 
 
Konstruktion eines wunderschönen Holztores Das obige Bild zeigt, wie man mit den einfachsten Mitteln ein Gartentor erstellen kann. Nichts ist gerade, nicht ist mit einer elektrischen Säge bearbeitet und trotzdem erfüllt es seine Funktion. Man sieht, das dickere Stämme eine Seltenheit sind und man sich auf der linken Seite des Tores mit mehreren kleineren Ästen helfen musste.


 
Zaunkonstruktion Der Zaun besteht zumeist aus senkrecht eingebrachten natürlich schiefen Zweigen. Der Abstand ist einigermaßen gleichmäßig. Details sieht man, wenn man das Bild vergrößert.

 
Jeder Ast kann verwendet werden  Wie krumm ein Zweig oder Reisig für solche traditionellen Flechtzäune ist, spielt keine Rolle. Hier wurde ein sehr schiefer Ast als Stütze verwendet. Wenn man selbst so etwas vorhat sollte man bei der Verwendung der Materialien keine Hemmungen haben. Naturbelassene Zäune dieser Art werden auf jeden Fall individuell.

 
Gabeläste Selbstverständlich können auch Seitenzweige nicht stören. Als Mitteleuropäer sollte man sein Gedankengut über gerade und ordentlich beiseite schieben.

 
Der Zaun als Ganzes Gesamtwirkung eines solchen traditionellen Flechtzaunes




Es geht auch ohne Draht Der ursprünglich Drahtzaun muss natürlich nicht verwendet werden. Ohne ihn ist jedoch ein größeren Aufwand für eine stabile Konstruktion erschwert. Auch wenn man es gern ganz natürlich hätte empfiehlt es sich, moderne Materialien mit bei der Erstellung zu verwenden, so wie es hier in Usbekistan, einem Land des Übergangs, gemacht worden ist.

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2015/04/30

Mein naturaher und schöner PKW Einstellplatz

Nein, Parkplätze müssen nicht immer hässliche rechteckige Betonflächen sein. Auch eine schön gestaltete unregelmäßige Rasenfläche mit entsprechend vorbereitetem  Untergrund und hübscher Randbepflanzung ist möglich. Auf den folgenden Bildern erkennt man kaum, dass es sich um einen Parkplatz mit Grundstückseingang handelt.

Unversiegelter Rasenparkplatz. abgegrenzt mit einer Natursteinmauer
 
Abrenzung zur Straße: Der Parkplatz ist zur Straße hin offen gehalten. Ein Tor wäre möglich, allerdings finde ich es angenehmer, wenn ich nicht dauern eine Tür zum Grundstück auf und zumachen muss. 
Untergrund: Die Basis des Einstellplatzes besteht aus einer ca. 40 cm dicken Kiesschüttung 0-50mm. Der Kies wurde nicht verfestigt. Möglich und wahrscheinlich besser ist eine dünne Humusschicht von ein paar Zentimetern für den Rasen.
 

Der Haupteingang zum Grundstück schlängelt sich über die Fläche. Als ich den Parkplatz angelegt habe haben mich die Leute gefragt, ob ich einen Steingarten anlege. Das Schlängeln wirkt natürlich und sieht ein wenig aus wie ein kleiner Bach, der sich bergab bewegt. Der Weg schlängelt sich weiter hinter der Steinmauer, auf und ab führen, über die Natursteinterrasse bis zum Hauseingang
 
Rasenaussaat: Da oben keine Mutterboden ausgebracht worden ist hatte der Rasen doch einige Schwierigkeiten zu wachsen. Ich musste 2x nachsäen und in der Anfangsphase öfters bewässern. Empfehlensswert ist es, den Rase im Herbst zu säen, dann ist es etwas feuchter und er hat Herbst und Frühjahr Zeit zu wachsen. Ich würde auch empfehlen zu düngen, damit der Rasen schneller kräftig wird. Bei mir hat es ohne düngen gebraucht, bis er so ist, wie hier zu sehen. Einige kahle Stellen gibt es noch. Der Vorteil des Kiesuntergrundes ist es jedoch, dass der Rasen kaum wächst. Nach einiger Zeit halten sich vor allem die Gräser, die mit dieser Mangelsituation gut auskommen. Genutzt wurde eine einfache günstige Rasenmischung aus einem Discounter.

Die Natursteinmauer entspringt sozusagen im Rasen (so, dass man mit dem Rasenmäher darüber fahren kann, erklimmt einiges an Höhe und fällt dann auf der anderen Seite wieder ab, um im Rasen zu versinken. Die vielen Metallteile auf der Mauer liegen dort vorübergehend und warten noch auf ihre endgültige Verwendung im Garten. Jedes Teil für sich hat einen gewissen Reiz und eine eigene Schönheit.
 
Geländeunterschiede ausgleichen oder erstellen: Ich persönlich empfinde Geländeunterschiede als etwas wundervolles bei der Gartengestaltung. Hier wurde das abfallende Grundstück ab der Straße einerseits durch ein akzeptiertes Gefälle auf dem Parkplatz, andererseits wurden etwa 50 cm Höhenunterschied durch eine Stützmauer am Ende des Parkplatzes, ausgeglichen. Wenn man keinen Geländeunterschied hat kann man mit einer Stützmauer auch einen Geländeunterschied selbst herstellen.

Ansicht von der Seite. Die Fläche ist nicht als PKW- Einstellplatz erkennbar

Grundstückseingang schlängelt sich über den Parkplatz: Der Stellplatz wird zeitweise genutzt. Von daher und aus Platzmangel wurde der Grundstückseingang über diesen Parkplatz verlegt. Er schlängelt sich im hinteren Bereich über die Rasenfläche. Falls das Auto an dieser Stelle steht, gibt es einen zweiten schmaleren Wegseitlich durch die Beete vorbei. Dieser Weg ist optisch aber noch besser angepasst.
Einfahrtbereich. An der Hauptstraße befindet sich ein unschöner Asphaltweg. Aber ein derzeit modernes Betonpflaster wäre auch nicht besser.

Hier ein Blick von unten nach oben zur Straße. Mit gemähtem Weg hätte es wohl ein bisschen schöner ausgesehen.




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2015/03/31

Büsche und Bäume skurril beschneiden. Außergewöhnliche Wuchsformen erzeugen

Büsche und Bäume haben die Anlage, in sehr seltsamen Formen wachsen zu können. Das kann dann manchmal sehr skurril aussehen. Die Fähigkeiten der Pflanzen sind genetisch beschränkt.

Eine Möglichkeit ist über Jahre hinweg immer wieder an der gleichen Stelle alle Seitenäste zu entfernen. Die Pflanze bildet dann viel mehr Seitenäste, als es normalerweise der Fall gewesen wäre. Es sieht ein wenig aus wie ein dürrer Besen. So etwas kann man z.B. sehen, wenn Leute ihre Obstbäume jährlich von allen Seitenästen befreien. Die meisten Bilder hier betreffen eine Haselmuss, die immer wieder an allen möglichen Stellen austreibt.

Bei Haselnusssträuchern kann man und sollte man jährlich die Seitenäste entfernen, um eine Wirkung wie auf den Bildern zu erzielen. In den Beispielen wurden über mehr als 5 Jahre jährlich alle Seitenäste entfernt. Links ein Bereich, in dem die Äste gerade entfernt worden sind. Rechts steht noch das Abschneiden der einjährigen Triebe an.

Rechts sieht man eine Kopfweide. Bei Kopfweiden sollte man mit dem Schneiden besser immer ein Jahr aussetzten, weil der jährliche Schnitt die Pflanze überfordert und sie es auf Dauer nicht überlebt. Die Kopfweide ist ca. 10 Jahre alt. Sie wachsen sehr schnell und bilden ein dominanten scheinbar uraltes Bild. Aber wie geschrieben, die Pflanze wurde nur über eine Zeitraum von 10 Jahren geschnitten.
Ausgangspunkt für das Schneiden war, dass mir die Pflanzen einfach zu groß geworden sind und unterhalb der Bäume und Sträucher die anderen kleineren Stauden nicht mehr wohl gefühlt haben. Inzwischen empfinde ich die den Pflanzenarten eigenen Wuchsformen nach dem massiven Schnitt als unglaublich schön.
 
Nicht vergessen darf man, dass es doch ein ganz schöner Aufwand ist, die Pflanzen in der gewünschten Form zu halten.
 
Tipp: Anfangen kann man ganz einfach, indem man sich einfach eine zu groß geworden Pflanze aus dem Garten aussucht, zunächst einmal über die Möglichkeiten nachdenkt und dann einfach man Säge und Heckenschere anlegt. Schneiden kann man zu jeder Jahreszeit.


Rechts oben sieht man eine Seite eines eingewachsenen Baumhauses. Das Baumhaus wird wie ein Kogel durch die nach Wunsch geschnittene Haselnuss eingehüllt.
 
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