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2010/10/11

Eine Araukarie: Ein Traum von Baum

Eine wundervolle Pflanzenart ist die Art ist die Araukarie. Araukarien sind eine sehr ursprüngliche Pflanzengruppe, die mich schon als Kind in den Bann gezogen haben. Hintergrund dafür ist sicherlich das sehr eigentümliche Wachstum der Araukarie, ihre Seltenheit und ihre außerordentlichen Eigenschaften beziehungsweise Gefühle die sie verursacht, wenn man die Pflanze anfasst.

Die Pflanze ist selten in Deutschland zu finden. Aufgrund ihrer besonderen Schönheit wird sie aber immer wieder auch in Gartencentern angeboten. Die Araukarie ist bedingt frosthart. Meine erste Begegnung mit den Ara uk Arien war während eines Schulausflugs nach Helgoland, schon vor sehr vielen Jahren. In der Jugendherberge wuchs in einem geschützten Innenhof eine Araukarie und verschiedene wunderschöne Palmen. Ich war völlig erstaunt über die Zusammenstellung der Pflanzen und auf Nachfrage sagte man mir, dass diese Palmen das ganze Jahr über dort im Freien stehen und den Winter vertragen.

Helgoland zeichnet sich durch ein abgemildertes Klima im Winter aus. Der Golfstrom erreicht noch diese Insel und es friert viel seltener und nicht so stark als im übrigen Deutschland. Es dauerte wiederum Jahre, bis ich vereinzelt Araukarien in den Gärten sah. Fast immer waren die Pflanzen noch sehr klein oder, wenn sie schon ein wenig größer waren, sahen sie sehr mitgenommen aus. Viele Äste waren abgestorben und die Araukarien wirkten mehr kümmerlich.



Vor kurzem habe ich nun dieses Prachtexemplar von Araukarie im Weserbergland entdeckt. Es wächst in circa 100-150 m Höhe und ist wunderbar gewachsen. Die Zweige sind alle erhaltenen, Frostschäden sind nicht zu erkennen. Die Araukarie ist mindestens 10 m hoch.

Für mich heißt das: ich brauche auch eine Araukarie. Ich habe sie sogar im Baumarkt diesen Sommer zum kaufen gesehen. 36 € für so ein kleines mickriges Pflänzchen waren mir damals aber zu viel, besonders vor dem Hintergrund, dass sie sowieso erfriert.

Nun sieht alles anders aus. Es scheint so, dass sie in den ersten Jahren unbedingt eines Winterschutzes bedürfen, dann aber, wenn sie erst einmal aklimatisiert sind, scheint die Kälte nicht mehr das Entscheidende zu sein. Da muss man durch.

Die Araukarie fasst sich übrigens an, wie ein stacheliger Tannenzapfen. Die Blätter sind wie Schuppen, die man nur mit Vorsicht anfassen kann. Das Gefühl ist faszinierend. Ich denke kein Kind wird jemals den Wunsch verspüren, in solch einen Baum hinein zu klettern.

Und nun noch etwas zur Einordnung in das Pflanzenreich nach Wikipedia:(http://de.wikipedia.org/wiki/Chilenische_Araukarie)
- Chilenische Araukarie (auch Araucaria araucana Syn., A. imbricata, A. chilensis, Dombeya chilensis), andere Name: Andentanne, möglich auch: Schlangenbaum und Schuppentanne, Affenschwanzbaum oder Chilenische Schmucktanne, und auch Monkey Puzzle Tree
- eine Pflanzenart, der Familie der Araukariengewächse (Araucariaceae) gehört. Dazu gehört z.B. auch die Zimmertanne


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Kommentare:

  1. Ja, wirklich eine schöne Pflanze. Da ich im Weserbergland lebe, kann ich nur bestätigen, dass die Araukarien hier durchaus über den Winter kommen. In meiner Nachbarschaft wächst ein ca. 2 Meter hohes Exemplar. Ich selbst traue mich nicht an diese Pflanzenart. Zu exotisch, wahrscheinlich würde ich Pflegefehler machen. Aber schön ist sie schon.
    LG Anette

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  2. Hallo Anette,
    der große Baum steht in einem Garten von Bekannten. So weit ich weis machen Sie gar nichts mit der Araukarie. Vielleicht liegt es aber auch an der Größe. Wenn Araukarien erst mal so groß sind, kann man auch nichts mehr machen. Wie sollte man Winterschutz geben? Ich werde auch erst mal mit einer Zimmertanne anfangen (obwohl irgend ein Aberglaube darauf liegt). Die Zimmertanne soll Unglück bringen. Aber ohne Begründung, habe ich es so gehört. Vielleicht sind auch die Samen nur giftig? Meistens gibt es einen realen Grund dafür.
    Viele Grüße
    Wolfgang

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  3. Hallo. Die Araukarie hab ich sogar schon in Norwegen gesehen. Und das nicht als kleines Pflaenzchen, nein, als richtig grossen Baum. Die Bekannte hat diesen Baum schon sehr lange und im Winter deckt sie ihn ab. Er verschwindet dann unter einer grossen Tuete. Das hat bisher ausgereicht. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass ihr im Sueden von Norwegen die Temperaturen gern mal unter -15 fallen. Fuer mich ist sie auch zu exotisch und passt nicht in einen nordischen Garten, find ich. Claudia

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