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2014/04/30

Märzenbechersaat ist aufgegangen / Eine gute effektive Vermehrungsmethode


Märzenbecher lassen sich selbst vermehren.

Gerd hat dazu Erfahrungen gemacht und es ist doch eine neue und effektive Methode, die man durchaus nachmachen könnte. So werden auf jeden Fall die Samen zum optimalen Zeitpunkt geerntet und die Ausbeute an Keimlingen ist groß.

von Gerd:

Moin Märzenbecher-Fans,

im Juni 2012 teilte ich Euch mit, dass ich Saat ausgesät hatte. In der Zwischenzeit stand die Pflanzschale still vor sich hin. Sie war im vergangenen Winter total vom Schnee verschüttet und auch während der Trockenphase habe ich nie gewässert. Und da sich nichts tat, wollte ich die Schale nun leeren, denn inzwischen begann darin Gras zu wuchern.

Gras? Nein, bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass die Saat aufgegangen ist. Wer genau hinsieht, kann auf den Fotos einige kleine Samenkörper an einzelnen Halmen sehen. Einige Samenkörner haben offensichtlich nicht gekeimt.

Ich habe die Schale jetzt an einen sonnigen Ort umgesetzt und werde in den nächsten Tagen mal ´ne kleine Dusche mit etwas Flüssigdünger drüber geben.

Und was hat sich bei Euch getan?
Gruß Gerd


Und so sieht es bei Gerd aus: Märzenbecher in der Schale

Märzenbecher sehen aus wie Gras. Kein Wunder, dass der Ungeübte dieses ´Gras´ bei der  Frühjahrsbearbeitung der Beete leicht entfernt. Um Gras von eventuellen Märzenbechern zu unterscheiden: Gras ist platt und flächig. Märzenbecherkeimlinge sind rund! Einfach mal Gras bewusst in die Hand nehmen und dann Keimlinge von lilienblütigen Pflanzen. Die sind im Querschnitte zumeist rund  wie ein Kreis oder oval und fleischig.

Draht hilft die Saat vor pikenden Vögeln zu Schützen. Im jungen Zustand sind die Pflanzen sehr empfindlich gegen mechanische Verletzungen. Jegliche Blätter absuchen. Man stelle sich vor ein paar Blätter vom Ahorn liegen darauf. Dann hat man nie erfolg in der Aussaat, natürlich auch nicht in freier Natur im Blumenbeet.



Ein Link zu der Seite http://www.garten-anders.com würde sehr helfen, das Tagebuch bekannter zu machen. Wenn Sie dazu die Möglichkeit haben, im voraus vielen Dank. Texte / Fotos nehme ich gern auf, wenn sie von privater Seite kommen.

2014/03/31

Blumenzwiebeln werden einfach weggefressen


Letztes Jahr hatte ich noch einen riesen Horst mit Krokussen. Dieses Jahr warte ich vergebens. Ich war mir doch ganz genau bewusst, dass die Krokusse hier neben dem Baumstamm standen! Ich hatte sogar darüber nachgedacht, die Zwiebeln herauszunehmen und zu vereinzeln. Und wie schön sie waren.  Und dieses Jahr nicht eine einzige Blüte, nicht ein einziger grüner Halm.

Gründe für das Verschwinden Grund kann einerseits sein, dass die Zwiebeln erfroren sind, aber der Winter war doch mild. Nein. Die Zwiebeln sind von irgendeinem, der meinen Blumen nichts Gutes will, einfach weggefressen worden. Schmecken Sie denn so gut? Selbst das, was giftig ist, wird von einigen wenigen Spezialisten gemocht und verzehrt.

Was kann man dagegen tun? Hätte ich sie bloß vorher vereinzelt, wie ich es vor Jahren mit meinen Märzenbechern getan hatte. 80% der Märzenbecher sind vor 3 Jahren den Wühlmäusen zum Opfer gefallen, aber eben nur 80%. Alle haben die Wühlmäuse nicht gefunden. Ich war damals total frustriert. Sie haben unten die Zwiebeln weggefressen und dann das Grün mitsamt der Blüte in die Erde gezogen. Ob ich nun daneben stand oder nicht. Der Rest der Märzenbecher vermehrt sich jetzt wieder und sät sich auch aus. Der Bestand erholt sich und neues Vereinzeln ist dringend nötig. Die Wühlmäuse haben sich andere Stellen gesucht oder sind selbst Opfer des Winters geworden. Aber man sollte sich nicht sicher fühlen. Sie werden auch die neuen Bestände irgendwann finden.

Spezialfall sehr gut schmeckende Blumenzwiebeln Hilflos fühle ich mich bei Tulpen. Die scheinen so schmackhaft zu sein, dass sie höchstens noch im 1. Jahr blühen, manchmal im 2. Jahr und im 3. Jahr nur noch vereinzelt. Hier liegt es oft aber auch zusätzlich zu den Freßfeinden an den Ansprüchen dieser Pflanzen. Sie mögen es sehr, wenn man jährlich nach dem Abwelken der Blätter die Zwiebeln ausgräbt und dann an neuer Stelle wieder einsetzt, natürlich vereinzelt. Bei Tulpen sollte man auch nie vergessen, immer gut zu düngen, weil sie sonst von sich aus auch ohne Schädlingsfraß immer kleiner werden. Ich persönlich schaffe es jedoch nicht, die Tulpen immer wieder auszugraben, da es sie doch recht günstig z.B. bei Aldi gibt (ein Euro für wirklich ganz viele Pflanzen, unschlagbarer Preis), kaufe ich jedes Jahr ein paar neue Zwiebeln. Wenn man jedoch viel Geld für besondere Tulpenzüchtungen ausgibt, sollte man es sich überlegen, den Aufwand zu starten.

Noch ein Tipp, das Überleben von Pflanzenarten im Garten zu sichern Wenn man alle Pflanzenarten im Garten für länger haben möchte, dann hilft oft nur, die Stauden und Zwiebeln an unterschiedlichen Stellen zu kultivieren. Manchmal verändern sich ja auch die Wachstumsbedingungen  und an der Stelle, wo vorher die Pflanze hervorragend wuchs, stört jetzt ein zu groß gewordener Busch und im nächsten Jahr kommt die Staude nicht wieder. Dann ist die Kultur an unterschiedlichen Stellen Risikominimierung.



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So einen großen Bestand sollte man teilen. Zeitpunkt: Wenn die Blätter gelb werden. Wenn man es sich später vornimmt findet man oft die Zwiebeln nicht mehr: Wo waren sie gleich noch?

2014/02/28

Anleitung zum Winterlinge vermehren in Bildern

Winterlinge zu vermehren ist so einfach.

Diese hübschen kleinen Knollenpflänzchen säen sich selbst aus. Samen laufen praktisch immer auf und es werden auch sehr viele Samen produziert. Allerdings haben es die Samen meistens nicht einfach, der umliegenden Konkurrenz zu begegnen. Da helfen ein paar Tipps wie man eine riesige Menge an sonst nicht nutzbaren schattigen Plätzen züchtet.

Pflanzen im Topf kaufen oder bei Freunden oder Winterling-Gartenliebhabern während der Wuchsperiode einfach ausgraben. Die ersten Pflanzen muss man kaufen oder sich bei einem Gartenfreund besorgen. Wenn man an Gärten mit Winterlingen vorbei geht hilft es oft, einfach zu fragen, ob man nicht ein paar Pflanzen bekommen könnte. Sie vermehren sich unter den richtigen Bedingungen durch Aussaat einfach innerhalb von wenigen Jahren. Dort wo der Gartenfreund ein Händchen dafür hat, gibt es meistens viele Exemplare. Ein paar davon werden meistens auch gern abgegeben. Ausgraben, teilen und Umpflanzen ist im Februar und März problemlos möglich.

Wunderschöner Winterlingbewuchs. Die noch freien Stellen in unmittelbare Nähe der alten Pflanzen werden schnell durch Selbstaussaat ausgefüllt. Falls man Pflanzen kauft oder umpflanzt sollte der Abstand zwischen den Pflanzen ca. 20 cm betragen. Die Lücken füllen sich von allein im Laufe der Jahre auf.

Im Februar und März können Winterlinge, wie z.B. hier auf dem Bild flächendeckende wunderschöne Bestände bilden.Während der Blüte kann man die Wuchsorte nicht betreten. Wenn man irgendwie dadurch gehen muss, tritt man am besten immer an die gleiche Stellen, die sich dann pflanzenfrei halten.

Die beste Vermehrungsmethode? Saat abnehmen. Die Samenkörner sind recht groß, jede kräftige Mutterpflanze hat so 20-30 Samen. Wichtig ist es den richtigen Zeitpunkt zur Samenernte zu erwischen. Wenn man Pflanzen in einem Park findet, kann man auch dort Samen sammeln. Im Notfall mehrfach hingehen um nur den richtigen Reifezeitpunkt nicht zu verpassen.

Wann sind die Samen erntereif? Die Samen sind reif, wenn die Kapseln anfangen gelb-braun zu werden und sich leicht mit leichtem öffnen lassen oder von allein anfangen aufzugehen. Die Samen sind zu diesem Zeitpunkt auch leicht gelblich / bräunlich. Die Bilder zeigen die Pflanzen in der Hochblüte. Samen und Samenkapseln sind noch nicht vorhanden. Zur Samenreife blüht keine einzige Pflanze mehr.

Weidenpavillion mit Winterlingen. Keine Pflanze wurde gepflanzt. Der Gesamtbestand wurde einzig ausgesät. Zustand hier: 4 Jahre nach der Aussaat.

Trick: Wenn man den optimalen Zeitpunkt zum Samen sammeln verpasst hat? Das passiert schon mal, weil die Samen innerhalb von wenigen Tagen ausfallen und zwar in unmittelbare Nähe der Pflanze. Dann gibt es eine gute Methode, doch noch Samen zu ernten. Man warte bist das Laub der Winterlinge eingezogen ist. Dann nehme man einen Besen mit härteren Borsten und fege die Erde an den Stellen zusammen, an denen die Pflanzen sich nun im Erdreich befinden. So hat man die Samen in dem Kehricht. Dieses Gemisch mit Samen kann man für die Vermehrung verwenden.

Vermehrungsmethode: Die Samen werden an den gewünschten Stellen breitflächig ausgestreut.

Wann werden Samen ausgestreut? Die Aussaat kann sofort nach der Ernte erfolgen. Eine Lagerung bekommt den Samen nicht gut. Ein paar Tage hat man aber Zeit die Samen der Winterlinge an Ort und Stelle auszubringen

Was sind gute Winterlingstandorte? Vorteilhafte Winterlingstandorte befinden sich unter und in der Nähe von Laubgehölzen. Auf freier Fläche gibt es viel Konkurrenz mit anderen Pflanzen, so dass man besonders im Frühjahr aktiv dafür sorgen muss, dass die Knollenpflanzen nicht zu früh vom Grün der anderen Pflanzen bedeckt werden. Wenn die Winterlinge nicht lange genug volles Licht der Frühlingssonne bekommen, reicht es nicht aus, dass die Knolle ausreichend Nahrung für das Austreiben im nächsten Jahr speichert. Man sollte deshalb an allen anderen Standorten aufpassen, dass die Pflanzen im Licht stehen, bis das Laub von allein anfängt geld zu werden. Umstehende Stauden muss man deshalb unter Umständen in den ersten Wochen etwas kürzen, damit man zuerst die Winterlinge genießen kann und dann die Stauden in unmittelbarer Nähe.

Ein natürlicher Winterlingstandort: In der Nähe von Laubgehölzen können andere Pflanzen nicht so gut wachsen, weil im Sommer häufig nicht genug Licht und Wasser vorhanden ist. Das finden Winterlinge gut, weil im Frühjahr genug Licht und Wasser vorhanden ist.

Wie fördert man das Winterlingwachstum? Ganz wichig ist es, das Laub im Herbst von allen Winterlingstandorten zu entfernen. Auf meinen Bildern gibt es keine alten Blätter. Alle sind weggeharkt oder mit der Hand weggesammelt. Das ist sehr wichtig und macht etwas arbeit. Macht man das nicht, kann der Winterlingbestand niemals so dicht werden wie auf den Fotos zu sehen. Es bleiben oft nur sehr lückenhafte Bestände. Die anderen Winterlinge sterben unter den Blättern ab. Insbesondere auch Keimlinge haben schon unter einem einzigen Blatt keine Chance.


Links einjährig, Mitte zwei-bis dreijährig, rechts dreijährig oder älter

Wie sehen Keimlinge aus? Winterlinge brauchen unter optimalen Bedingungen 3 Jahre bis zur Blüte. Auf dem obenstehenden Foto sind links die Keimlinge aus dem ersten Jahr. Sie sind nicht als Winterlinge zu erkennen, wenn man es nicht weiß. Es sind nur 2 Keimblätter. Mehr wird es auch nicht. In der Mitte befindent sich eine  zweijährige Pflanze und rechts ein großes blühendes Exemplar, dass mindestens 3 Jahre alt ist. Die weijährigen Pflanzen sehen schon aus wie die blühfähigen mehrjährigen Winterlinge.  Es ist nur ein Stiel mit einem zerfransten Schirmchen.

Winterlinge im Rasen. Ich habe nur die Samen über den Rasen versstreut.

Winterlinge im Rasen Winterlinge wachsen auch im Rasen, wenn die Stellen von Februar bis Mitte Mai nicht betreten werden. Der Rasen sollte nicht zu gut gedüngt sein. Ab Ende Mai kann der ganze Rasen betreten werden. Das sollte aber nur ab und zu der Fall sein. Wenn der Boden durch häufiges Betreten zu sehr verfestigt wird, überleben die Winterlinge nicht. Im Rasen gibt es aber immer Stellen, die eigentlich nur dann betreten werden, wenn man den Rasen mäht. Wer Winterlinge im Rasen möchte muss sich damit abfinden, dass der Rasen erst ab Ende Mai gemäht werden kann. Die Winterlinge müssen ihr Laub eingezogen haben. Das ist den meisten Leuten dann zu unordentlich, weil der Rasen dann einer Wiese gleicht und nicht mit dem Ordnungssinn der meisten Leute vereinbar ist. Selbst innerhalb meiner Familie gibt es da jährliche Diskussionen. Im Frühjahr will jeder unbedingt den Rasen mähen und das so schnell wie möglich. Später im Jahr finde ich dann keinen mehr, der den Rasen mähen möchte.

Bilderbuchartiger dichter Bestand - alle Altersstufen von Winterlingen


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2014/01/31

Hochbeete im Klostergarten Riddagshausen

Eine sehr großen Anzahl von Hochbeeten findet man Klostergarten Riddagshausen (Südniedersachsen). Riddagshausen ist ein Stadtteil von Braunschweig und liegt idyllisch im Osten der Stadt. In den Außenanlagen der Klosters Riddagshausen hat man versucht den historischen Klosternutzgarten wieder erstehen zu lassen. Der gesamt Nutzgarten besteht aus Hochbeeten. Zum Konzept des Klostergartens findet man hier einige Informationen.

Symmetrisch angeordnete Hochbeete
Die regelmäßig angeordneten Hochbeete sind mit ursprünglich auch schon im Mittelalter verwendeten Nutzpflanzen und Heilkräutern bepflanzt.
Dieses Bild zeigt einen Lageplan der einzelnen Hochbeete und anderen Gartenanlagen
Ein großer Bereich ist den typischen Kräutern für die Küche und für Heilkräuter genutzt.

Wirklich simple Konstruktion und für jederman gut nachbaubar

Hinweisschilder aus Schiefer kann man im Prinzip selbst herstellen. Schiefer kann man im Fachmarkt für Baumaterialien kaufen. Die Beschriftung der Namensschilder kann mit einem Lackstift erfolgen.

Die Konstruktion der Hochbeete ist einfach. Dicke Bohlen werden durch einfach Holzpflöcke verankert. Es wurden jeweils 2 Holzbohlen übereinander verwendet. Die Holzpflöcke sollten am besten gegen Verrottung imprägniert sein. Hier sieht man den Verrottungszustand nach 9 Jahren Nutzung.

Die Hochbeete sind in den Rasen eingelassen. Natürlich wächst das Unkraut besonders im Bereich der Wände der Hochbeetanlage. Dieses wurde hier entweder mit Unkrautvernichtungsmittel beseitigt oder es wurde mittels Hitze abgebrannt. Da kein einziger Grashalm in diesem Bereich zu sehen war, kann ich mir nicht vorstellen, dass hier gejätet worden ist.





Pro Hochbeet sind immer nur 1-2 Pflanzenarten eingesetzt

Die Beete haben alle die gleichen Dimensionen und sind absolut symmetrisch eingesetzt

9 Jahre Nutzung gehen nicht spurlos an der Konstruktion vorbei.

Idyllisch ist das Ganze allemal. Das Interesse beim Publikum ist groß.
 Weitere Infos zu Hochbeeten gibt es auf einem anderen Blogbeitrag (siehe auch unter Labels).



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2013/12/31

Ein anderer Zaun: Weinranke und Geäst

Das werden sicherlich nur wenige wirklich gut finden, aber vielleicht täusche ich mich auch? Mein Zaun / meine Hecke zur Hauptstraße besteht aus verschiedenen Elementen: Einmal ist es eine Hecke aus speziellen Thuja und Buchbaum. Der Buchbaum braucht leider sehr lange zum wachsen  und deshalb ist er auch noch sehr klein. Es sind drei unterschiedliche Sorten Buchbaum gepflanzt. Die Thuja müssen auch noch wachsen.

Wichtig ist es mir,  meine endlich nun verwendete lange Weinranke vorzustellen. Sie stammt von einem abgestorben riesigen Weinstock und lag bei mir mindestens 2 Jahre lang herum. Immer wollte ich etwas damit machen, jetzt dann diese umgesetzte Idee; es dient mit zur optischen Abgrenzung zur Hauptstraße. Mich würde mal interessieren, wie die Meinung dazu ist? Über sowohl als auch Kommentare würde ich mich freuen.

Von der Straßenseite aus: Die Weinranke hat eine Form, die durch das Wachstum vorgegeben ist und jetzt für die Dekorationszwecke nur unwesentlich verändert werden kann. Sie ist eben einfach so gebogen und verholzt. Mittels langer Hölzer, die ich im Laufe der letzten Jahre von meinen Bäumen und Büschen beim Schnitt erhalten habe, wird die Ranke in Postion gehalten. Abfälle im Garten gibt es gar nicht so viele. Man kann das meiste noch irgendwie verwenden. Die Weinranke wurde in die Astgabeln gelegt und einfach mit Bindedraht verbunden.

Von der Grundstückseite aus: Man sieht, dass die Ranke sehr ungleich angebunden ist und es große Höhenunterschiede gibt (1-2,50 m hoch über dem Boden) . Die Haltepfosten habe ich nicht gekürzt; sie staken so in die Höhe, wie sie vorrätig waren. Das finde ich schön.

Einfacher Bindedraht von MacGeiz für 79 Cent reicht völlig aus. Hier sieht man sehr schön die Struktur des Weins. Der Bast löst sich von der Weinranke ab.

Nichts ist gerade, muss es auch nicht und soll es auch nicht. Wer keine Thuja mag: Sie sind immergrün und ein guter Sichtschutz das ganze Jahr über.

Super Wetter am 31.12.13

In den Astgabeln muss nicht mal mit Bindedraht befestigt werden (wäre wahrscheinlich aber besser)

Im Vordergrund meine in den letzten Tagen fertiggestellt Mauer zum Abfangen der Geländeunterschiede und eine seit längerem im Bau befindliche Treppe. Dazu schreibe ich später mal etwas.

Das Endstück mit Schleife. Herumliegende Steine werden bei mir meistens gestapelt. Sieht nett anzusehen aus.

Wichtig ist, dass es Spaß macht. Ich hatte ein super Glücksgefühl beim Bau. Und es ging so schnell; ist natürlich auch nicht ewig haltbar. Aber gerade dass immer mal wieder etwas daran machen, ausbessern, umbauen ist auch etwas Schönes. Würde mich freuen, wenn mit meiner Konstruktion die Fantasie angeregt worden ist

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